Mein Gästebuch

 

 

 

 

Liebe Besucher,

ich danke für Ihren Besuch.

 

Vielleicht haben Sie hier ein wenig Trost gefunden,

sich in dem einen oder anderen Beitrag wiedererkannt.

Vielleicht habe ich Ihre Seele berührt,

vielleicht haben Sie hier ein kleines Lächeln gefunden.

 

Wenn Ihnen meine Homepage gefallen hat,

würde ich mich über einen Eintrag

in meinem Gästebuch freuen.

 

 für Ihren Eintrag

 

 herzlichst

Nati Merlin

 

Ihr Eintrag wird von mir freigeschaltet  

 


 

 

Name:
E-Mail:
Homepage:
Betreff:
Nachricht:
 
 

Aktuell sind 867 Einträge verfügbar.

< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39
40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59
60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79
80 81 82 83 84 85 86 87 >


Sarah hat am 19.08.2014 11:57:13 geschrieben :

-
Uns wurde letzte Woche gesagt, dass er sich in der Sterbephase befindet.
Die Patientenverfügung tritt in Kraft.
Die Ärzte wreden keine Lebensverlängernden Maßnahmen mehr durchführen.
Ich und meine liebe, liebe Mama warten seit dem auf den Anruf, von dem wir wissen, dass er kommen wird und von dem hofft, dass er nie kommt.
Wir besuchen Papa ständig. Er sieht aus, als ob er schläft. Ganz friedlich.
Am Anfang sind wir seine Patientenverfügung umgangen, weil es zuerst hieß, dass er keinen großen Gehirnschaden erlitten hat.
Er hat jetzt eine Magensonde, einen Luftröhrenschnitt und eine große Narbe durch die OP den gesamten Bauch entlang.
Ein Tag vor der OP hat Papa zu Mama gesagt: "Und denke daran Schatz, ich will nicht an irgendwelchen Geräten hängen."
Einfacher gesagt, als getan.
Patientenverfügung hin und oder her. Aber wer ist man denn, um über das Leben eines anderen zu entscheiden?
Wenn es darum geht, den Menschen gehen zu lassen, den man am meisten liebt und für den man gestorben wäre und alles gegeben hätte, wird man die Hoffnung so schnell nicht aufgeben.
Mama hat alles versucht. Alles.
Sie hat sich um eine Frührea gekümmert und hat stets dafür gesorgt, dass die Krankenschwestern Papa gut behandeln. Sie hat einfach alles gegeben.! Und ich schwöre, könnte Papa Mama noch einmal etwas sagen, dann wäre es das, dass er unheimllich stolz auf sie ist.
Ich weiß das. Ich bin so unglaublich stolz auf sie.
Meine Eltern arbeiten seit 21 Jahren selbständig zusammen, und Papa würde gerührt sein, wenn er wüsste, dass sich Mama um alles kümmert und seitdem jeden Tag im Büro war.
Meine Eltern haben seit 21 Jahren 24 h jeden Tag miteinander verbracht. Und mein Gott, Nati, durch dich ist mir noch mal klar geworden, was es für die Erstbetroffene heißen muss, ihren Mann zu verlieren. Für mich, als Tochter, ist es auch mehr als schlimm.
Aber Mama ist letztendlich die jenige, die sich um alles kümmern muss zur Zeit. Wenn ich ihr nur ansatzweise irgendeine Last abnehmen könnte, mein Gott, ich würde es tun.
Ich bete für sie mehr, als für mich.
Ich wünsche ihr, dass ihr Papa die Kraft gegeben hat, irgendwann einen Neuanfang zu beginnen und nicht wortwörtlich "hinterher zu sterben." Ich bin mir sehr sicher, dass sie das schafft.
Ich setze jetzt ein Jahr nach dem Abi aus, um Mama erst mal im Büro etwas mitzuhelfen.
 

Sarah hat am 19.08.2014 11:56:11 geschrieben :

-
Wenn ich bei Papa im KH zur Zeit bin, kann ich eigentlich nur noch weinen.
Und weißt du, was das schlimmste ist?
Ich muss noch dazu sagen, dass mein Papa so viele OP's bis her hatte, dass mir die Tragweite und die Risiken dieser OP absolut nicht bewusst waren.
Zu meinem allergrößten Bedauern muss ich mitteilen, dass ich mitten im Prüfungsstress war, als das alles passiert ist.
Ich war nur am lernen und hab mich gerade in dieser Zeit, 4 Wochen vor der OP, gar nicht mehr richtig Zeit genommen für ein intensives Gespräch. Ich hatte solche Angst davor, dass er mir irgendwas erzählt hätte, was mir solche Verlustängste bereitet hätte, dass ich diese Gedanken niemals ertragen hätte.
Selbst wenn der Tumor nicht hätte entfernt werden können, hätten ich und Papa nach der OP noch Zeit gehabt. Nach meinen Prüfungen.

Was mir nicht bewusst war, ist, dass es irgendwann kein 'nachher' oder 'Morgen' mehr geben wird.
Und so war es.
Weil die OP einen Tag vor meiner mündlichen Prüfung war, hab ich nur kurz die Treppe runtergeschrieen: "Tschüss Papa, wir sehen uns Morgen. Ich hab dich lieb." Nicht mal mehr umarmt hab ich ihn. Aber ich denke, er ist mir nicht böse gewesen. Denn weder ich, noch er, waren jemals die Menschen für große Abschiede.

Jedes mal, wenn ich im Krankenhaus bin sage ich zu ihm: "Papa, wir haben irgendwann wieder jede Menge Zeit. Und du kannst dich ja kümmern wenn du willst, dass an diesem Tag auch die Sonne auf mein Grab scheint."
Solange der Anruf noch nicht da war, hofft man jeden Tag, dass er einfach nur aus dem Koma aufwacht, uns anruft und fragt, ob wir ihn abholen können.
Ich weiß am besten, dass das wahrscheinlich nie passieren wird. Das tut so unglaublich weh.
Man hofft einfach nur, dass der Tag X nie kommen wird, weil so viel Leid mit dem Tod einer nahstehenden Person verbunden ist.

Nati, was soll ich sagen. Deine Geschichte hat mich so berührt, dass sie mir die Hoffnung gibt, dass es Mama auch schaffen wird.
Ich werde ihr deinen Text ausdrucken, damit sie sieht, dass es nicht immer so dunkel in der Welt und auch in ihrem Herzen aussehen wird.
In meinem wird es auch dunkel aussehen, aber wie jeder bestimmt beim lesen mitbekommen haben wird ist, dass es mir primär um meine liebe, liebe Mama geht. Und dass ich ihr nur das Beste wünsche.
Und ja Nati, ich glaube auch, dass Trauer einen verändert. Auch wenn mane es nicht bewusst merkt.

Mein Papa war so stark für uns. Das werde ich ihm nie vergessen. Und ich hoffe so sehr, dass er seinem Vater wieder begegnet. Ich meine, die beiden haben sich doch viel zu erzählen. Sie haben sich lange nicht mehr gesehen.
 

Sarah hat am 19.08.2014 11:52:16 geschrieben :

Trauer
Was mich angeht habe ich ihm immer im KH erklärt, dass ich meine Geschichte erst mal auf der Erde weiter schreiben muss mit Mama zusammen. Und das, wenn wir uns irgendwann wieder sehen, wir uns so viel zu erzählen haben und er mit Sicherheit stolz auf mich sein wird. So, wie er es immer war.

Ich habe ihm das alles erzählt, weil man als Mensch einfach hofft, dass er im Koma liegt und einen doch irgendwie hören kann.

Ich hab ihm außerdem immer wieder erzählt, dass er bitte auf Mama aufpassen soll und ihr den Weg weisen soll.

Das ist meine einzige Hoffnung. In so einer Situation bleibt nichts anderes mehr. Das ist das einzige, was mir zur Zeit noch bleibt. Und darüber bin ich so unendlich dankbar.



Dankbar bin ich auch um deine Homepage!

Danke, dass du sie gemacht hast, um den Trauernden wenigstens einen kleine Lichtblick in der Zukunft zu geben!







Liebe Grüße, Sarah

 
Kommentar:




Petra hat am 11.08.2014 00:56:34 geschrieben :

GB-Eintrag vom 25.07.
Liebe Nati und alle Trauernden dieser Gästebuchseite,auch ich schaue täglich in das Gädtebuch und merke das ich nicht allein bin auf dieser Welt.Aber trotzdem werde ich immer trauriger.Nächsten Samstag tritt mein Mann seine letzte Reise an.Es geht nach Cuxhaven wo er in seiner geliebten Nordsee bestattet wird.Ich habe große Angst vor diesem Tag ,werde aber von lieben Menschen begleitet. Wie kann man das jemals überwinden ,den Tod des liebsten Menschen den man hatte . Ich habe bereits mit 14 jahren meinen Vater durch Krebs verloren und vor 11 Jahren meinen Stiefvater,aber das war irgendwie anders. Ich fürchte mich jetzt schon vor dem Tag an dem meine liebe Mutter diese Welt verlassen wird . Sie ist ja bereits schon 81 Jahre ,erfreut sich aber dem Alter entsprechend noch bester Gesundheit .Liebe Nati ich weiß nicht ob ich zu viel schreibe in Deinem Gästebuch,aber man sitzt alleine keiner ruft an und überall sind noch die perdönlichen Dinge meines Mannes zu sehen. Dieser Eintrag gibt mir ein wenig Erleichterung um das alles zu überstehen. Die Wochenenden und Nächte sind am schlimmsten ,da merkt man die Einsamkeit besonders . Obwohl unsere Katze , glaube ich , mich manchmal trösten will wenn sie bemerkt das ich wieder weine .Ich wünsche Nati und allen Trauernden eine gute und gesunde Woche . Petra aus Hannover
 
Kommentar: Liebe Petra,



vielen Dank, für Deinen lieben Gästebucheintrag.



Du berichtest von dem für Dich schweren Tag am kommenden Samstag.

Es ist der Tag, an dem Du den allerletzten Wunsch Deines geliebten Mannes erfüllen wirst.

 

Als ich meinen Mann damals in der Urne zu unserer Gedenkstätte trug,

hatte ich die Tage zuvor auch unheimliche Angst davor, diesen Weg gehen zu müssen. 

Es war aber mein innigster Wunsch, ihn ein letztes Mal ganz fest in meinen Armen halten zu dürfen,

ihn an mein Herz drücken zu können.



Doch die bange Frage, ob ich wohl auch diie Kraft dazu habe die Urne zu tragen,

begleitete mich Tag und Nacht, bis zum Tag der Urnenbeisetzung. 



An jenem Morgen schaute ich sein Bild an und ich redete mit ihm,

so wie ich es immer tat und auch heute noch sehr oft tue.

Ich bat ihm, mir zu helfen, mich diesen schweren Weg nicht allein gehen zu lassen,

weil ich Angst hatte zusammenzubrechen. 



So fuhr ich noch in Tränen aufgelöst zum Friedhof.

Die Trauergäste waren bereits da.

Ich ging zur Urne und wurde mit einem Mal ganz ruhig.

Plötzlich wusste und spürte ich, ich bin nicht allein.

Ich fühlte meinen geliebten Mann tatsächlich neben mir.

Ich hörte, wie er sagte:"Nati, du schaffst dass, ich bin bei dir.

Wir gehen den Weg zu unserer Gedenkstätte gemeinsam!"



"Nati, du schaffst dass..." diese Worte sagte er immer zu mir, wenn ich selbst an mir zweifelte.

Zeitlebens machte er mir Mut damit und gab mir so immer wieder Kraft, Unvorstellbares zu bewältigen.



Liebe Petra, ich bin ganz fest überzeugt, auch Dein Mann wird bei Dir sein.

Du gehst diesen letzten Weg mit ihm nicht allein.

Er ist Deine Kraft, so, wie er sie Dir in seinem irdischen Leben auch immer war.



Auch ich werde am Samstag in Gedanken ganz fest bei Dir sein!

Du schaffst es, liebe Petra!







Mit einer stillen und mitfühlenden Umarmung,

herzlichst

NatI




Helga F. (Homepage) hat am 05.08.2014 17:11:44 geschrieben :

Einfach so,
weil ich gerade an dich denke liebste Nati,

sende ich dir ein leichtes Federchen in deinen Raum hier und in den stillen Ort in deinem Herzen.

Mit einem Küsschen und liebevoller Umarmung

deine Helga





 
Kommentar: Meine liebe Freundin Helga,



mit liebsten Gedanken an dich und

ener freundschaftlichen Umarmung

möchte ich nur ein kleines Wort zu deinem liebevollen GB-Eintrag sagen.

Dieses kleine Wort ist gefüllt mit Liebe aus meinem Herzen

und enthält die Wärme meiner Seele: 





es ist so schön, dass es dich gibt...









liebste Grüsse mit Bisou,

Deine Freundin Nati







Magi hat am 05.08.2014 16:48:08 geschrieben :

Trauer
Habe heute diese wunderbare Homepage entdeckt,mein Lebensgefährte hatte am am 2.Mai einen Verkehrsunfall mit schwersten Hirntrauma. Obwohl ich wusste es ist besser für ihn zu gehen haben wir alle doch gehofft,aber er hat für sich selber entschieden uns zu verlassen. Ich bin so unentlich traurig komme einfach nicht damit klar das er nicht mehr da ist. Mein Leben hat einfach keinen Sinn mehr und doch muß man funktionieren( Arbeit, Alltag) Mir geht es so wie Ihnen damals Lg Magi
 
Kommentar: Liebe Magi,

mein aufrichtiges Mitgefühl für deinen schweren Weg.

Die Trauer um den geliebten Menschen, diese eine Mensch, der einem alles Bedeutete ist nicht in Worte zu fassen.

Mit einem Schlag hat sich die Welt für immer verändert.

Von einer Minute zur anderen ist nichts mehr, wie es war, weil es den Menschen, der unser Leben ausmachte, nun nicht mehr gibt.

Liebe Magi, ich bin aber davon überzeugt, dieser Mensch ist nicht so ganz aus deinem Leben verschwunden, denn eure Liebe hat euch beide für immer verbunden. Diese Liebe stirbt nicht so einfach, sie bleibt bei dir, du spürst sie, es ist im Moment deine schmerzhafte Trauer.

Zu Lebzeiten ward ihr beide eins, mit allen Höhen und Tiefen, die euch das Leben diktierte.

Eure Seelen waren in Liebe verschmolzen, deshalb ging jetzt nur ein Teil von deinem Mann und ein Teil wird für immer bei dir bleiben, tief in dir, in deinem Herzen.

 

Ich wünsch dir viel Kraft für deinen schweren Weg durch die Trauer.

Am Ende des dunklen Tunnels wird auch für dich wieder ein Licht leuchten, dein  ganz besonderer Schutzengel wird dafür sorgen, dass es nicht immer so traurig und dunkel für dich bleibt.

 

Liebe Magi, verbunden mit einer stillen Umarmung

möchte ich dir dieses kleine Licht schenken,






 








h
erzlichst

Nati Merlin



Roswitha Huschenbeth hat am 31.07.2014 00:28:27 geschrieben :

trauer um meinen Mann
Liebe claudi,auch mein Mann ist an Krebs gestorben,mit tumor an der Bauchspeicheldrüse,am 4.11.2013 ist er von mir gegangen.Ich weiß genau wie du dich jetzt fühlst.Auch ich war bis zur letzden minute bei ihm,es war so schwer in gehen zu lassen.Ich weis was du jetzt alles durch machst,ich bin auch noch immer nicht darüber hinweg.Man fragt sich habe ich alles richtig entschieden,oder was hätte ich anders machen können.Hir bei Nati bist du richtig,sie hat mir sehr geholfen,ich bin jeden tag auf ihren seiten.
WIRmüßen mit unserer Trauer klarkommen ,wie auch immer!!!!!!!!!!!!!!!!!
Roswitha
 

Claudi hat am 29.07.2014 23:41:32 geschrieben :

Trauer
Hallo,



ich habe meinen geliebten Mannam 28.05.2014 verloren. Der Arzt teilte mir nach 2 monatiger odysse durch verschiedene Krankenhäusern mir verschiedenen Krankeiten mit, dass mein Mann einen bösartigen Tumor an der Bauchspeicheldrüse hat. Ich musste die Entscheidung treffen, ob wir sein Leiden verlängern mit Maschinen, oder ob wir ihm einen würdevollen Abschied ermögliche. Es war so schwer, diese Entscheidung zu treffen. Ich durfte dann bei ihm im Krankenhaus bleiben und habe ihn bis zum schluss begleitet.



Die Trauer ist nicht auszuhalten und ich bin sehr einsam. Gefühle empfinde ich keine außer Traurigkeit und Schmerz.



Totzdem macht mir Ihre Seite Mut und ich werde sie sicherlich nicht das letztemal besucht haben. Eine Kerze brennt bereits für meinen Mann.



Liebe Grüße



 
Kommentar: Liebe Claudi,



inzwischen habe ich Ihnen eine Mail geschickt, dennoch möchte ich Ihnen auch auf diesem Weg mein tiefes Mitgefühl aussprechen.



Sie befinden sich auf dem schmerzvollen und schweren Weg der Trauer,

begleitet von vielen zermürbenden Gedanken und der ewigen Frage "WARUM?".

Das Gefühl der Einsamkeit scheint oft bis an die Grenze des Erträglichen zu reichen

und neben vielen anderen Fragen bahnt sich auch immer wieder die Frage nach dem Sinn des Lebens ihren Weg.

Das alles gehört zu unserem leid- und qualvollen Weg der Trauer.



Auch wenn es Ihnen im Moment sehr schwer fällt daran zu glauben:

Am Ende dieses dunklen Tunnels gibt es ein Licht, welches auch Sie zu einem Neuanfang einlädt.

Nichts wird mehr so sein, wie es einmal war, dass kann es ja auch nicht,

denn der liebste Mensch an Ihrer Seite,

der das Wichtigste in Ihrem Leben war,

ist nun plötzlich nicht mehr da.



 

Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Trauer, das ist ganz wichtig.

Trauer braucht Zeit, viel Zeit und Raum.

Trauer ist die Zeit des Abschieds und des Begreifens der Endgültigkeit.



Die Trauer wird sich mit dem Lauf der Zeit verändern, sie verliert an Intensität

und selbst das Leben kann wieder schön werden, wenn auch ganz und gar anders. 



Liebe Claudi, ich möchte auch Ihnen ein Seelenlicht schenken...



Möge es Ihnen in den dunkelsten Stunden Kraft, Mut ud Hoffnung vermitteln.









Mit einer lieben Umarmung und stillem Gruss,



herzlichst Nati Merlin






Helga F. (Homepage) hat am 26.07.2014 22:22:54 geschrieben :

Besuch
Liebe Freundin Nati Merlin,

in Gedanken bei dir möchte ich dir einen lieben Sommer-Wochenendgruß senden.



Irischer Segenswunsch

Gott schenke dir,

dass die Begabungen, die Gott in dich hineingelegt hat,

in dir wachsen und dir helfen, die froh zu machen, die du liebst.







Meine erste Seerosenblüte kommt von Herzen als Geschenk zu dir ,

mit einer Umarmung und Küsschen für Dich.

Deine Freundin Helga
 

Petra hat am 25.07.2014 22:41:17 geschrieben :

Tod des Ehemannes
Liebe Nati Mein Mann ,ich habe meinen Mann erst am 07.07.2014 durch Krebs verloren. Die Diagnose erhielten wir erst am 30.04.2014.Es ging alles sehr schnell und ich sitze hier Tag für tag und kann es nicht begreifen .Wir waren insgesamt 34Jahre,davon 32 Jahre verheiratet, zusammen. Zur Zeit warte ich noch auf die Seebestattung die mein Mann gemeinsam mit mir besprochen hatte. Er wußte um seinen Zustand.Er hat auch noch viele dinge geregelt,hat zum Beispiel seinen geliebten Motorroller verkauft da er nicht mehr fahren konnte.Mein geliebter Muckibär war kein Pflegefall aber durch gestreute Metastasen im Gehirn war sein Blickfeld stark eingeschränkt.Fast jeden Tag haben wir zusammen geweint.Auch er machte sich große Sorgen um mich wie es nach seinem Tod mit mir weiter geht.Aber trotz seiner Krankheit haben wir noch eine Urlaubswoche in Cuxhaven verlebt.Auf vilen Fotos aus dieser Zeit das ihm da große Freude bereitet at.Wir konnten aber auch nicht viel unternehmen da er sehr schwach war.Aber auf dem Balkon ,mit Blick auf den Weltschifffahrtsweg,zu sitzen und den großen Containerschifen und Kreuzfahrern nach zu schauen hat ihn glücklich gemacht.Vom dort wird er nun auch demnächst seine letzte Reise antreten und den Anker für immer auswerfen.Er hätte sehr gern seine Kette mit Anker und seine Ohrringe mit Anker mit genommen was aber leider nicht möglich ist.Dafür trage ich jetzt seinen Schmuck und habe so einen kleinen Trost für mich entdeckt.Zwölf Menschen,die ihm nahe standen können ihn begleiten.Das wird noch mal ein sehr schwerer Weg für mich und unserem einzigen Sohn Benny mit seiner Familie.Liebe Nati,auch mein Mann hat die See geliebt und immer gesagt er könne keinen Urlaub in den Bergen machen.Trift aber auch auf mich zu.Habe habe mit großem Interrese deinen Bericht über deine Emigration in die Schweiz gelesen.Ich habe große Hochachtung für diesen Schritt.Ich weiß ncht was das Leben jetzt für mich bereit hält,bin aber zur Zeit noch an meinen Arbeitsplatz gebunden wo ich schon 37 Jahre beschäftigt bin.Aber unser Traum war es einmal wenn die Rente da ist an die Nordsee zu ziehen.Was ich auch machen werde sofern mir der Liebe Gott noch viele Jahre auf dieser Erde schenkt.Für deine Homepage,die mir sehr gefallen hat wünsche ich dir Alles Gute.Auch ich habe eine virtueelle Kerze angekündigt.Ganz Liebe Grüße von Petra aus Hannover
 
Kommentar: Liebe Petra,



Zunächst möchte ich Ihnen mein aufrichtiges Beileid aussprechen.

Drei Wochen ist es erst her, seit Ihr lieber Mann in eine andere Welt gegangen ist.

Es folgt diese schreckliche und schmerzvolle Zeit des Begreifens, des Vermissens und riesige Traurigkeit. Trauer ist ein Prozess, der viel Zeit und Kraft braucht.



Liebe Petra, denken Sie darum heute noch nicht allzu sehr daran, was morgen sein wird.

Nehmen Sie sich Zeit für sich, für Ihre Trauer und schauen Sie in aller Ruhe, was jeder Tag Ihnen bringen wird.

Bedenke Sie, jeder Tag verläuft anders.

Wenn es heute sehr schlecht geht, morgen auch nicht so gut geht,

heisst es noch lange nicht, dass es übermorgen genauso ist.

Schon morgen kann alles ganz anders sein...



Glauben Sie fest daran, das Leben wird auch für Sie noch viel Schönes bereit halten,

selbst wenn Sie im Moment vielleicht nicht daran glauben können. Aber es ist so!

Auch ich konnte und wollte und konnte es nicht hören und begreifen, dass mein Leben noch einen Sinn hat und das es noch einmal schön wird.

Ich glaubte, ohne meinen geliebten Mann sei alles so ohne Wert und völlig sinnlos.



Der Tod meines geliebten Mannes glich einem gewaltigen Tsunami, der mich völlig aus der Bahn geworfen hatte... Ich denke, es geht den meisten Trauernden genau so.



Die Trauer ist ein sehr schmerzvoller Weg, sie fordert viele Tränen, kostet ungeheure Kraft und sie braucht sehr, sehr viel Zeit. Doch im Laufe der Zeit wird die Trauer immer erträglicher und das Leben kann wirklich wieder schön werden, nur ganz anders, dennoch wunderschön und lebenswert.



Liebe Petra, ich wünsche Ihnen von Herzen ganz viel Kraft und Mut Ihre Trauer anzunehmen,

aber auch zu Ihrem neuen und noch unbekannten Weg.

Möge Sie der Weg durch das dunkle Tal der Trauer in ein wunderschönes, helles Licht und an ein lebenswertes Ziel führen.



In tiefem Mitgefühl umarme ich Sie

mit lieben Grüssen

herzlichst

Nati Merlin








< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39
40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59
60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79
80 81 82 83 84 85 86 87 >

 

 

Meine lieben Freunde, liebe Trauernde, liebe Gäste,

 

nach langer Zeit der Erkrankung möchte ich mich heute bei euch, die ihr in so vielfältiger Weise mit mir verbunden  ward, bedanken. Es tut mir leid, dass sich viele von euch in Sorge um mich, geängstigt haben und sich immer wieder die Frage gestellt haben, was mit mir los ist.

Meine Kraft reichte für lange Zeit nur noch für mich, für den Kampf um mein Leben. Doch wann immer es ging, habe ich auf meine Homepage geschaut. Eure lieben Einträge, euer Mitgefühl, welches ihr in  meinem GB zum Ausdruck gebracht habt, hat mir unendlich viel Mut gemacht und Hoffnung gegeben. Ich habe mich jedes Mal so sehr darüber gefreut, nicht selten war ich zu Tränen gerührt, aber ich war leider nicht in der Lage zu antworten.

Ich danke für eure stillen Gebete, für eure Kerzen, für eure Sorgen um mich  und für eure liebevollen Gedanken.  Ihr habt mir damit klar gemacht, dass ich nicht nur von der Familie noch gebraucht werde.

Nach langer Überlegung habe ich mich dazu entschlossen über meinen Weg mit dieser Erkrankung zu schreiben. Wen es interessiert wird so dann und wann ein neues Kapitel unter dem Titel: „Natis Weg“ im Hauptmenü finden.

Euch allen, die ihr immer an mich gedacht habt, möchte ich mich mit einer lieben Umarmung aus tiefstem Herzen bedanken!

 

Vielen lieben Dank,

herzlichst eure

Nati Merlin

 

 

Nach oben